Erfindergeist und Beharrlichkeit.

ZEUS® Zeiterfassung und Zutrittskontrolle bei der Peter Huber Kältemaschinenbau AG, Offenburg.

Seit 50 Jahren ein großer Name im Kältemaschinenbau: Der Huber Firmensitz im Industriegebiet Elgersweier in Offenburg.

12.06.2018

TOP Innovator, Technologieführer, Weltmarktführer. Superlative und Auszeichnungen sind die treuen Begleiter der Peter Huber Kältemaschinenbau AG seit ihrer Gründung 1968. Das 50-jährige Firmenjubiläum ist kein Zufallsprodukt, es hängt eng zusammen mit Vision und Tatkraft des Firmengründers Peter Huber. Er hat mit Erfindergeist und Beharrlichkeit eine Innovationskraft freigesetzt, von der das Unternehmen bis heute profitiert. Der Maschinenbauer mit Hauptsitz in Offenburg beschäftigt insgesamt 360 Mitarbeiter, davon 325 in Deutschland. Bei Huber werden aktuell 40 Azubis ausgebildet, 40 Beschäftigte arbeiten in Teilzeit. Die Kältetechniker aus der Ortenau liefern hochgenaue Temperier-Lösungen für Forschung und Industrie. Das umfasst circa ein Dutzend Branchen von Automotive, Chemie- und Pharmaindustrie über Luft- und Raumfahrttechnik bis zu Anwendungen für die Getränke-, Lebensmittel- und Kosmetikindustrie. 2017 erzielte man einen Jahresumsatz von 52 Mio. Euro, für das laufende Jahr wird ein Wachstum um die 10% erwartet. Seit 2002 hat die Huber Kältemaschinenbau AG die ZEUS® Zeiterfassung im Einsatz, die damals in Zusammenarbeit mit der in Lahr ansässigen IVS Zeit + Sicherheit GmbH implementiert wurde.

"Peter Huber war einer der ersten Kälteanlagenbauermeister hier in Süddeutschland. Er hat ganz klein angefangen, ein Garagen-Start-up war es nicht ganz, aber ein kleiner Handwerksbetrieb, der anfangs noch im eigenen Wohnhaus seinen Platz fand. Zunächst wurde noch für Wettbewerber produziert, später dann in eigener Regie. Sein Erfolgsgeheimnis waren sein Erfindergeist und seine Beharrlichkeit. Peter Huber wollte immer seine Ideen im Bereich Physik und Thermodynamik umsetzen, beschreibt Matthias Gießler, Diplom-Ingenieur (FH) bei Huber, die Anfänge des Unternehmens.

 

Geräte zum Temperieren von Flüssigkeiten

Da das Scale-up vom Labormaßstab zum Industriemaßstab längst in den meisten Branchen Alltag ist, haben die Temperiergeräte von Huber auch perspektivisch Hochkonjunktur. Das gilt beispielsweise für die Bremselektronik von Autos. Hier lässt sich mit Anwendungen von Huber effizient feststellen, ob die Bremse im geforderten Temperaturspektrum voll funktionstüchtig ist: Bei großer Hitze ebenso wie bei winterlicher Kälte. "Wir haben uns einen gewissen technologischen Vorsprung erarbeitet, vor allem auch mit der Unistat-Technologie, und den wollen wir einfach halten. Ein Stück weit hilft uns dabei die handwerkliche Raffinesse unserer Produkte, die nicht ohne weiteres zu kopieren ist", verdeutlicht Matthias Gießler den engen Zusammenhang von Innovation und Nachhaltigkeit bei Huber. So verwundert es auch nicht, dass mehr und mehr Huber Kunden die Losgröße 1 bestellen, weil sie grundsätzlich Maßarbeit für ihre industrielle Fertigung benötigen. Wohl wissend, dass in Temperiergeräten von Huber Know-how steckt, das auf den ersten Blick nicht zu erkennen ist.

 

Tangotanz zur gewünschten Temperatur

"Es war immer unser Anspruch im Temperieren die Schnellsten zu sein", unterstreicht Matthias Gießler den Stellenwert von Innovation bei Huber. So nannte Gründer Peter Huber eine Produktgruppe Tango, nicht nur, weil er ein Fan des argentinischen Tanzes ist, sondern weil diese Geräte beim hochgenauen Ansteuern der jeweiligen Solltemperatur Bewegungen im Display erzeugen, die in ihrer abrupten Gegenläufigkeit an einen Tangotanz erinnern. Denn die Unistat-Technologie ermöglicht kürzeste Aufheiz- und Abkühlzeiten von -125 °C bis 425°C.

 

Zeiterfassung

Um die Jahrtausendwende gab es bei Huber noch eine klassische Stempeluhr, die mit Stempelkarten betrieben wurde. Danach wurden die Arbeitszeiten an einem Dos-PC in der Werkstatt erfasst. "Wenn der Dos-Rechner abgestürzt ist, dann waren die Stempelungen vom Tag weg und sämtliche Arbeitszeiten mussten händisch neu erfasst werden. Das kam schon ab und zu mal vor", erinnert sich Matthias Gießler mit einem Schmunzeln an das, was heute undenkbar ist. Den Tipp für die ZEUS® Zeiterfassung kam vom ebenfalls in Offenburg ansässigen ERP-Anbieter, der Haake & Partner Datentechnik GmbH, die bereits ZEUS® Installationen als Referenz aufbieten konnte und die Verantwortlichen bei Huber damit überzeugte. Heute buchen die Huber Mitarbeiter ihre Arbeitszeiten an zwei Zeiterfassungsterminals.

 

Zutrittskontrolle

Schon heute sind bei der Peter Huber Kältemaschinenbau AG sieben Zutrittsterminals im Einsatz. Sie gewährleisten im Rahmen der ZEUS® Zutrittskontrolle, dass ausschließlich berechtigte Personen die drei Huber Firmengebäude betreten können. Doch das stetige Unternehmenswachstum fordert weiteren Raum. Derzeit plant man bei Huber die Errichtung von drei neuen Firmengebäuden, die mit zwei weiteren Zeiterfassungsterminals und sieben weiteren Zutrittsterminals ausgestattet sein werden. Ziel ist es die aktuelle Produktionsfläche zu verdoppeln und gleichzeitig eine Versandhalle bereitzustellen. Gleichzeitig soll die Bürofläche verdreifacht werden.

 

Kapazitätsplanung über ERP und ZEUS®

"Zurzeit arbeiten wir an einer Schnittstelle zwischen unserem ERP-System und ZEUS®, um einen Datenaustausch für eine exakte Kapazitätsplanung zu ermöglichen. Hier sollen die Ist-Daten abgeglichen werden mit zukünftigen Daten: Wer ist wann im Urlaub, wie sieht es aus mit Abwesenheiten und Schulungsmaßnahmen? Das wollen wir dann übertragen in unser ERP-System, so dass wir mit den Daten aus ZEUS® schon im Voraus unsere Kapazitätsplanung durchführen können", gibt Matthias Gießler einen Ausblick auf die unmittelbare Zukunft bei Huber.

 

ZEUS® überzeugt mit breiter Anwenderbasis

Die Spezialisten für Kältetechnik sind rundum zufrieden mit der ZEUS® Zeiterfassung und Zutrittskontrolle: "Man merkt einfach, dass ZEUS® eine sehr breite Basis an Anwendern hat. Dadurch sind schon sehr viele Konstellationen voll durch die Software abgedeckt. Wir verzeichnen heute viel weniger Nachbuchungen als früher, weil ZEUS® einfach technisch ausgereift und sehr anwenderfreundlich ist", bewertet Matthias Gießler abschließend die langjährige Zusammenarbeit mit IVS durchweg positiv.